
Du bist von
meinem Volk
Die Zwillinge Ruth und Regina haben den Holocaust überlebt. Über 100.000 Überlebende der ersten Generation leben bis heute in Israel. Bei AMCHA-Israel, dem größten Anbieter von Diensten für die psychische Gesundheit und soziale Unterstützung von Holocaust-Überlebenden bekommen sie die Hilfe, die sie brauchen. Die AMCHA-Stiftung Deutschland unterstützt diese Hilfe finanziell.

“Viele Überlebende haben den Staat Israel nach dem 2. Weltkrieg mit aufgebaut. Aber gerade im Alter drängen Erinnerungen aus den Jahren des für uns unvorstellbaren Grauens wieder stärker ins Bewusstsein und sind im inneren Erleben präsent.
Seit Jahren leistet AMCHA Israel für diese Menschen eine unverzichtbare psychosoziale Betreuung. Mit geringen Mitteln wird immer wieder Außerordentliches geleistet.
Zweck der AMCHA-Stiftung ist es, diese Mittel finanziell aufzustocken .”
Christian Staffa
Vorsitzender des Kuratoriums

„Es ist nicht gut allein zu sein.“
Avraham Leibovitch (*1923 in Polen;
2016 in Israel)
Avraham hielt nach Kriegsende auf Bahnhöfen in Polen nach Überlebenden Ausschau. Mit dem Kennwort „AMCHA“ gaben sich er und die anderen Überlebenden gegenseitig zu erkennen. 1949 kam Avraham in Israel an und bewirtschaftete eine Zeit lang einen Hof in der Wüste Negev.
AMCHA Israel ist eine 1987 gegründete jüdische Selbsthilfe-Organisation, die inzwischen als gemeinnützige Organisation anerkannt ist. AMCHA Israel bietet Überlebenden des Holocaust und ihren Nachkommen nicht-materielle Unterstützung an. Aktuell werden an 15 Standorten in Israel jährlich ca. 20.000 Menschen betreut.
AMCHA Deutschland e.V. sammelt Spenden und anderweitige finanzielle Mittel wie beispielsweise vom Auswärtigen Amt, die als Dotation an AMCHA Israel gehen. Praktische Arbeit wird im HAKARA-Projekt geleistet, das beispielsweise Workshops über die transgenerationale Weitergabe von Traumata anbietet.